Neu im Schwesternhaus

Herzlich Willkommen und Glückwunsch, Du wohnst jetzt im coolsten Wohnheim von Hannover!

Hier findest Du alle wichtigen Infos für einen guten Start ins Schwesternhaus-Leben. :)

Die folgenden Infos Die Ersten Schritte & Schwesternhaus A-Z wurden zusammengetragen, um Dir dabei zu helfen, einen Überblick über die ersten Schritte als Neueinzieher*in bei uns zu bekommen. Aller Anfang ist schwer und sicherlich braucht es seine Zeit, um alle Abläufe im Schwesternhaus zu durchblicken, aber die folgenden Seiten werden Dir sicher helfen, das Leben im Schwesternhaus nicht nur zu meistern, sondern die vielen Vorzüge unseres Hauses auch zu genießen. Auf den ersten Seiten dieser Neueinzieherinfos findest Du die wichtigsten Schritte für einen reibungslosen Einzug in Dein neues Zuhause. Dann folgen viele alphabetisch sortierte Informationen über das Leben als Schwester und im Anhang findest Du einige wichtige Formulare.

Das Schwesternhaus - als selbstverwaltetes Wohnprojekt - lebt vom Engagement der Bewohner*innen. Es gibt verschiedene Versammlungen und Gremien, auf denen wir uns austauschen und Entscheidungen treffen. Wenn Du Dich beteiligen oder auch nur reinschnuppern möchtest, schau einfach vorbei. Jede*r ist immer willkommen!

Nur durch die Teilnahme der Bewohner*innen an solchen Gremien ist die für das Schwesternhaus bezeichnende Basisdemokratie möglich. Außerdem wird das Zusammenleben sehr viel leichter und schöner, wenn Du dich bei Problemen oder Fragen direkt an die zuständigen Schwestern wenden oder ein Thema offen diskutieren kannst.

Du wirst schnell merken, dass das Schwesternhaus wie eine große Familie ist, die zueinander hält. Wie in einer Familie funktioniert das Zusammenleben natürlich nicht ohne selbst gemachte Regeln. Wende dich bei Fragen oder Unsicherheiten gerne an Deine Nachbarn oder den*die jeweilige*n Flursprecher*in, denn wer nicht fragt, bleibt dumm. :)

----> Alle untenstehenden Infos findest Du auch hier als PDF runterladen: Neueinzieher-Infos.pdf (folgt) <----

Die ersten Schritte


Vor dem Einzug:

  • Mietvertrag bei den Schriftführer*innen (siehe Ämterliste im Anhang) unterschreiben

  • Termin für Übergabe mit Flursprecher*in und Vormieter*in vereinbaren.


In den ersten zwei Wochen nach dem Einzug:

  • Kaution schon überwiesen?

    • Den genauen Betrag und die Kontodaten findest Du im Mietvertrag

    • Betreff-Bsp.: Kaution Max Mustermann, Whg 5

  • Miete schon überwiesen?

    • Die Miete ist immer zum 1. des Monats fällig, der Betreff muss bei jeder Überweisung identisch sein

    • Betreff-Bsp.: Miete Max Mustermann, Whg. 5

    • Am einfachsten ist es sicherlich, einen Dauerauftrag einzurichten

  • Alles klar mit Strom und Heizung?

    • Wenn alles glatt gelaufen ist, müsste sich unser Energieversorger, die beta GmbH, bei dir gemeldet haben. Die Flursprecher*innen melden Dich dort an und alles, was die beta GmbH dann noch braucht, schreibt sie Dir per Post. Falls Du nichts hörst, frag bei Deiner*Deinem Flursprecher*in nach!

  • Schon überlegt, wie Du das Internet nutzen kannst?

    • Der Vertrag zur Nutzung des Internets liegt in doppelter Ausführung den Neueinzieher-Infos bei. Eine Anleitung, wie genau Du einen Internetaccount bekommst und was Du sonst noch beachten solltest, findest Du in den Infos unter dem Stichwort „Internet“.

  • Hast Du Lust, Vereinsmitglied zu werden?

    • Dafür findest Du alle nötigen Infos unter dem Stichwort „Schwesternhausverein e.V.“


Während Deiner Zeit im Schwesternhaus:

  • Komm zu den Versammlungen und gestalte das Leben im Schwesternhaus mit!

    • Besonders der Neueinzieherinfoabend ist als Einstieg für Dich wichtig. Er findet zweimal im Jahr statt (jeweils zu Beginn des Semesters). Wann genau das ist, erfährst Du über Aushänge oder bei den Heimsprecher*innen. Die Teilnahme ist Pflicht, denn dort bekommst Du einen Laufzettel für Deine Einjahresverlängerung.

    • Die monatlichen Hausvollversammlungen (HVV) sind unser wichtigstes Gremium, weshalb 5 Teilnahmen pro Jahr Pflicht sind.

    • Welche Gremien es sonst so gibt, erfährst Du in den Neueinzieherinfos unter dem Stichwort „Versammlungen und Gremien“.

  • Arbeitsstunden

    • Alle Infos dazu (Wo Du welche bekommst, wie viele Du machen musst, usw.) findest Du unter dem Stichpunkt „Arbeitsstunden“

  • Putzdienste (Flur/ Badezimmer)

    • Erkundige Dich am besten bei einem Deiner Nachbar*innen, was Du putzen musst und wo Eure Putzpläne hängen

    • Tipp: Jeder Flur hat einen „Dauerlichtschalter“, bei dem das Licht länger als nur für ein paar Minuten angeht. Frag Deine*n Nachbar*in wo er sich befindet.

  • Wenn Du Lust hast, Dich noch weiter für das Haus zu engagieren: Übernimm ein Amt!

    • Jedes Amt wird für ein Jahr vergeben und danach auf der HVV neu zur Wahl gestellt, Du hast also stets die Möglichkeit, Dich um ein Amt zu bewerben.


Nach einem Jahr:

  • Wurde Dein Mietvertrag bereits verlängert?

    • Dein Mietvertrag gilt nur für das erste Jahr. Drei Monate vor Ablauf dieses „Probejahres“ musst Du auf einer Flurversammlung verlängert werden, danach gilt Dein Mietvertrag für weitere vier Jahre.

  • Hast Du an den Laufzettel gedacht?

    • Zu Deiner Verlängerung auf der Flurversammlung musst Du den Laufzettel, den Du beim Neueinzieherinfoabend bekommen hast, ausgefüllt mitbringen.


Für Deinen Auszug:

  • Kündigung

    • Wie üblich gibt es eine dreimonatige Kündigungsfrist. Sobald Du Dich entschieden hast zu kündigen, wirf eine formlose Kündigung bei den Schriftführer*innen oder in den Bürobriefkasten ein. Wenn Du vor Ablauf dieser drei Monate ausziehen möchtest, musst Du Dich selbst um eine*n Untermieter*in kümmern.

  • Kaution

    • Dafür musst Du den „Laufzettel bei Auszug“ ausfüllen und in den Bürobriefkasten einwerfen. Du findest das Formular online auf der Website im Downloadbereich.


Schwesternhaus A-Z


Arbeitsstunden (AS)

Im Mittelpunkt unseres Projektes steht selbstverständlich die Erhaltung und der Ausbau unseres einzigartigen Hauses. Damit dies gewährleistet ist, werden von jede*m Bewohner*in monatlich 6 Arbeitsstunden verlangt, Vereinsmitglieder müssen nur 5 bzw. 5,5 Stunden pro Monat absolvieren (siehe Abschnitt zum Schwesternhausverein e.V.). Bewohner*innen mit Kind sind verpflichtet, monatlich 4 Arbeitsstunden abzuleisten.

Diese werden nach Tertialen (01. Februar, 01. Juni und 01. Oktober) abgerechnet und können gemäß der persönlichen Stärken und Interessen gewählt und gestaltet werden. Ob Renovierungsprojekte, Gartenarbeit oder Mithilfe bei der Organisation einer unserer berüchtigten Parties – hier ist für jeden etwas Spannendes dabei! Arbeitsstunden bekommst Du am einfachsten, wenn Du zum Reno-Gremium gehst (immer dienstags um 20 Uhr in der Teestube), und dort fragst, welche Arbeiten anstehen. Auch bei verschiedenen Amtsinhaber*innen (z.B. Hausmeister*in, Kapellenschwestern oder Gartenzwerge) findest Du immer eine Aufgabe. Wenn Dir selbst etwas auffällt, das getan werden könnte, kannst Du auch einfach mit eigenen Ideen an die entsprechenden Amtsinhaber*innen herantreten.

Und keine Sorge, zusammen ist das Ganze schon kaum mehr Arbeit, als vielmehr ein gemeinschaftliches Erlebnis. Oder hast Du vorher schon mal eine Wand eingerissen, eine Bank gebaut, einen Baum gepflanzt oder gelernt, Fliesen zu verlegen?

Solltest Du es nicht schaffen, die Arbeitsstunden bis zur Abrechnung zu erledigen, können Dir auf einem Sozialvergabegremium Stunden erlassen oder die Abrechnungsfrist für Dich verlängert werden. Richte Dich dafür einfach an die Heimsprecher*innen. Weitere Infos zu den Arbeitsstunden findest Du an der Tür der Arbeitsstundenschwester.

Was passiert eigentlich, wenn ich mich beim Absolvieren von Arbeitsstunden verletze? Bin ich überhaupt versichert? -- Falls es zu einem Unfall kommen sollte, greift als erstes die Krankenversicherung eines*einer jeden Hausbewohners*in. Falls es sich dann aber nicht nur um eine Kleinigkeit handelt, sondern die betroffene Person durch den Unfall dauerhafte Beeinträchtigungen erleidet (z.B. Bewegungseinschränkungen, Lähmungen oder Amputationen), wird eine Invaliditätsleistung (einmaliger Betrag) gezahlt. Die Leistungen richten sich dabei nach den vereinbarten Summen und der Schwere der Beeinträchtigung. Der Schwesternhausverein e.V. ist zwar Mitglied in der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW), diese übernimmt jedoch keine Leistungen für Folgeschäden! Deshalb haben wir uns um eine Ergänzung in Form einer betrieblichen Gruppenunfallversicherung gekümmert. Diese würde bei einem der oben genannten Langzeitschäden eine einmalige Invaliditätsleistung beinhalten.

Dies stellt jedoch keinen Freifahrtschein für unachtsames Verhalten beim Ausführen von Arbeitsstunden dar, sondern ist nur eine einmalige Zahlung, die garantiert in keiner Relation zu dem Ausmaß eines solchen Schadens und seiner Folgen stehen kann.

Achte also unbedingt auf Deine Sicherheit beim Ausführen von Arbeitsstunden! Verhalte Dich bitte nicht leichtsinnig nach dem Motto, „Ich bin ja sowieso versichert!“.

Es steht natürlich jedem offen, sich privat um eine zusätzliche Unfallversicherung zu kümmern. Bei Fragen wendet euch gerne an den Vorstand.


Brandschutz

Da wir ein Studierendenwohnheim sind, finden regelmäßig unangekündigte Brandschutzbegehungen durch den vorbeugenden Brandschutz statt, weshalb wir alle darauf achten müssen, dass die Fluchtwege (also alle Flure) frei sind. Damit dies auch umgesetzt wird, kontrolliert die Brandschutzschwester im Auftrag des Vorstands wöchentlich, ob auf all unseren Fluren nur das steht, was da auch stehen darf. Das bedeutet: Vor jeder Wohnungstür darf nur eine Fußmatte liegen, sowie ein geschlossener Metallschrank und im Matschwetter-Fall ein paar Schuhe pro Bewohner*in stehen.

Da uns unser Leben am Herzen liegt, möchten wir nicht riskieren, im Brandfall durch herumliegende Sachen an der Flucht gehindert zu werden. Um die Motivation der Bewohner*innen zu steigern, mit darauf zu achten, nichts auf den Fluren stehen zu lassen, haben wir ziemlich strenge Regeln geschaffen. Die Regeln lauten wie folgt:

Alles, was auf den Fluren steht (außer Metallschrank, Fußmatte und ein paar Schuhe bei Matschwetter) wird im Brandschutzkeller eingelagert, außerdem wird eine Strafgebühr erhoben (5€ für Gegenstände, die man alleine tragen kann oder Müll, 20€ für solche, die zu zweit runter getragen werden müssen). Müll wird stehen gelassen, eine Strafgebühr von 5€ fällt jedoch trotzdem an. Eingelagerte Gegenstände können in Absprache mit einem Vorstandsmitglied aus dem Keller ausgelöst werden. Unabhängig davon, ob der*die betroffene Bewohner*in seinen*ihren Gegenstand wieder auslösen will oder nicht, ist die Strafgebühr zu bezahlen. Bei Nichtbezahlen erfolgt nach vier Wochen eine erste gebührenfreie Mahnung, nach je weiteren vier Wochen eine zweite (Gebühr 5€) und eine dritte (Gebühr 25€). Weigert der*die Bewohner*in sich weiterhin, die Strafgebühren zu zahlen, muss er*sie sich auf einer HVV rechtfertigen. Haus- oder Flureigentum wird in Absprache mit den zuständigen Amtsträger*innen dorthin zurückgebracht, wo es hin gehört. Handelt es sich dabei zum Beispiel um ausgeliehenes Werkzeug und ist der*die Ausleihende identifizierbar, gilt trotzdem die Strafenregelung.


E-Mail-Verteiler

Wir haben eine Reihe von E-Mail-Verteilern im Haus, die zum Teil sehr viel benutzt werden: Die Mailadresse des Allgemeinen Verteilers lautet: schwesternhaus@yahoogroups.de. Außerdem existieren viele Verteiler für themengebundene Diskussionen. (Welche es gibt und wie man Mitglied wird, steht unter jeder Mail, die im allgemeinen Verteiler gesendet wird.)

Jede*r darf sich in jeden Verteiler eintragen! Zum Eintragen musst Du eine leere E-Mail (mit leerem Betreff) an gruppenname-subscribe@yahoogroups.de senden.

Beispiel: Um in den Allgemeinen Verteiler zu kommen, sende eine E-Mail an schwesternhaus-subscribe@yahoogroups.de. Wenige Minuten später bekommst Du eine E-Mail von Yahoo, die den Beitritt bestätigt. In den letzten Jahren wurden monatlich ca. 200 E-Mails über diesen Verteiler versendet. Die meisten davon sind eigentlich gar nicht für alle Empfänger*innen interessant. Viele sind von den vielen E-Mails genervt und löschen diese ungelesen. So gehen auch wichtige Informationen verloren. Deshalb überleg Dir bitte vorher, ob die E-Mail wirklich an alle gesendet werden muss und wenn Du eine Verteilermail beantwortest, drück nicht einfach auf den Antwort-Button, sondern antworte dem/der Absender*in privat. Um aus dem Verteiler wieder auszutreten, sende eine E-Mail an gruppenname-unsubscribe@yahoogroups.de.


Facebook

Das Schwesternhaus hat eine offizielle Facebook-Seite, auf der aktuelle Aktionen angekündigt und Bilder gepostet werden. Wenn Du also selbst schöne Bilder vom Haus oder von Aktionen im Haus hast, schick sie gerne an unsere PR-Schwester, die sie auf Facebook hochladen kann.

Außerdem gibt es eine öffentliche Flohmarktgruppe mit dem Namen “Schwesternhäuslicher Flohmarkt”, in die Du gerne eintreten kannst, um Sachen zu kaufen oder verkaufen. Am besten Du nutzt diese Gruppe, um Sachen anzubieten, damit der Verteiler nicht überlastet wird.

Offizielle Seite: https://www.facebook.com/schwesternhaus/?fref=ts

Flohmarkt: https://www.facebook.com/groups/591712400981975/?ref=ts&fref=ts


Fahrradverleih

Bei der schwesternhäuslichen Fahrradflotte handelt es sich um drei Fahrräder und einen Hundeanhänger, die größenteils aus den Überbleibseln der Fahrradknackaktion von vor vielen Jahren mit viel Mühe und Fleiß zusammengebaut wurden. Jede*r Hausbewohner*in kann für sich oder einen Gast ein solches Fahrrad ausleihen. Um in den Genuss zu kommen, solch einen Drahtesel nutzen zu dürfen, brauchst Du nur zu normalen Tageszeiten bei der zuständigen Mobilitätsschwester zu klopfen und 30€ Pfand in einem Umschlag mitzubringen.

Das Fahrrad kann für maximal eine Woche ausgeliehen werden. Damit die Fahrräder nicht dauerhaft bei einer Person verweilen, kannst Du erst nach zwei Tagen erneut wieder ein Fahrrad ausleihen. So bekommen auch andere Mitbewohner*innen die Chance, sich einen Gefährt zu borgen. Bei Überschreiten der Ausleihzeit werden vom Pfandgeld 5€ pro Tag einbehalten.


Formulare

  • Ämterliste

    • liegt den Neueinzieherinfos bei

    • hängt im Mitteleingang und bei der Arbeitsstundenschwester aus und wird regelmäßig über den Verteiler geschickt

  • Arbeitsstundenformulare

  • Arbeitsstundenliste

    • wird regelmäßig von der AS-Schwester über den Verteiler geschickt

    • Deinen persönlichen AS-Stand kannst Du außerdem bei der AS-Schwester erfragen

  • Beitrittserklärung Verein

  • Hunde- und Katzen-Kackesammel-Pläne

    • Alle Besitzer*innen müssen einmal jährlich den Garten oder Vorgarten säubern.Infos von A bis Z

    • Hier findest Du Antworten zu Fragen, die während Deiner Zeit im Schwesternhaus aufkommen können. Suche einfach das jeweilige Stichwort in dieser alphabetisch sortierten Liste.

  • Ämter

    • Eine Möglichkeit des Engagements bietet die Übernahme eines sogenannten Amtes. Als Amtsinhaber*in bist Du für einen bestimmten Tätigkeitsbereich des Hauses verantwortlich. So kümmern sich die Vernetzer*innen zum Beispiel darum, dass jede*r Bewohner*in eine schnelle Internetverbindung hat, die Shoppingqueen erledigt die Einkäufe der Verbrauchsmaterialien, die Mobilitätsschwester wartet die hauseigene Fahrradflotte, und so weiter.

    • Pläne hängen im Mitteleingang

  • Internetvertrag

    • bei den Vernetzern erhältlich

  • Laufzettel

    • nur auf dem Neueinzieher-Infoabend zu bekommen

  • Laufzettel bei Auszug

    • im internen Bereich der Website: www.schwesternhaus.de/downloads/

  • Unter- und Zwischenmietverträge

    • im internen Bereich der Website: www.schwesternhaus.de/downloads/

  • Satzung

    • im internen Bereich der Website: www.schwesternhaus.de/downloads/

  • Wohnungsgeberbescheinigung

    • liegt den Neueinzieherinfos bei

    • googlen → ausfüllen → ausdrucken und von Schriftführer*in unterschreiben lassen


Garten

Für schöne Sommerabende… Wie Du sicherlich schon bemerkt hast, haben wir im Garten eine Feuerstelle mit ein paar Bänken drumherum. Im Sommer und manchmal auch im Winter wird diese für gemeinsame Lagerfeuerabende mit Stockbrot genutzt. Es wird dann eine E-Mail über den Verteiler geschrieben, damit alle rechtzeitig ihre Fenster schließen können. Komm also gerne dazu! Wenn Du ein Lagerfeuer mit Deinen nicht im Haus wohnenden Freunden machen möchtest, ist das auch kein Problem, schreibe nur trotzdem eine kurze Mail mit dem Hinweis zum Fensterschließen und sorge selbstverständlich nach dem Abend dafür, dass alles wieder ordentlich hinterlassen wird.

Das gleiche gilt auch für den Grillplatz im Süden: nutze diesen gerne mit Deinen Schwesternhaus- und nicht-Schwesternhausfreunden oder geselle Dich zu grillenden Gruppen dazu!

Kann ich Bänke, Tische oder Pavillions für den Garten ausleihen? --> Wir besitzen Tische, Bänke, Pavillons, Zelte und eine Leiter, die sowohl für hausinterne, als auch für externe Veranstaltungen gemietet werden können. Wende Dich bei Interesse einfach an eine*n Hausmeister*in.


Geschichte des Hauses

Unser wunderschönes Haus hat eine lange und spannende Geschichte, die Du auf unserer Website nachlesen kannst: www.schwesternhaus.de/geschichte/


Haustiere

Zunächst einmal sind Haustiere im Schwesternhaus herzlich willkommen, es gibt aber einige Besonderheiten, die beachtet werden müssen:

Im Haus herrscht Leinenpflicht für alle Hunde. Sollte es einen guten Grund geben, dass Dein Hund nicht angeleint laufen muss/darf, kannst Du einen Antrag auf der HVV stellen, um ihn entweder in bestimmten Bereichen des Hauses oder im ganzen Haus von der Leinenpflicht zu befreien. Um ihn einigermaßen sauber zu halten, muss jede*r Hundebesitzer*in einmal pro Hund und Jahr den Vorgarten reinigen. Hierfür gibt es eine Liste im Mitteleingang, in die sich jede*r Hundebesitzer*in selbstständig eintragen muss. Ähnliches gilt für Besitzer*innen von Freigängerkatzen: Sie müssen einmal pro Katze und Jahr den großen Garten hinter dem Haus von Katzenkacke befreien. Auch dafür hängt eine Liste im Mitteleingang. Unsere Hundeschwester verwaltet die Liste und kontrolliert, ob jede*r Besitzer*in einen Dienst übernommen hat. Damit er/sie weiß, wer ein Haustier besitzt, melde Dich bitte bei ihr, sobald ein Haustier bei Dir einzieht. Als letztes gilt noch zu beachten, dass im großen Garten hinter dem Haus keine Hunde erlaubt sind.


Internet-, Telefon- und IPTV-Zugang

Über den gemeinsamen Internetanschluss im Schwesternhaus hast Du die Möglichkeit, unbegrenzt im Internet zu surfen, über die gemeinsame Internet-Telefonanlage die Festnetzflatrate zu nutzen und angerufen zu werden sowie Dich für Internetfernsehen (IPTV) freischalten zu lassen . Die Kosten für die Nutzung sind mit der Betriebskostenpauschale abgegolten. Es besteht die Möglichkeit, sich über ein Kabel einzuwählen (Option 1 s.u.) oder ein eigenes W-Lan Netzwerk einzurichten (Option 2 s.u.). Wie das jeweils geht, wird hier erklärt. Beachte bitte, dass Du für Option 2 einen eigenen Router und einen Laptop oder PC brauchst, ein Smartphone allein genügt nicht!


Internet im Schwesternhaus – so geht’s:

Lies Dir zunächst den beigelegten Nutzungsvertrag sorgfältig durch, trage Deine Daten (in doppelter Ausführung) ein und unterschreibe. Den vollständig ausgefüllten Vertrag wirfst Du in doppelter Ausführung bei dem*der Vernetzer*in ein (eine Version bekommst Du in den nächsten Tagen für Deine eigenen Unterlagen unterschrieben zurück). Im Anschluss erhältst Du eine SMS mit einem Nutzernamen und einem Passwort, mit denen Du Dich einwählen kannst. Beachte bitte, dass die Bearbeitung unter Umständen ein paar Tage dauern kann. Die Nutzerdaten, die Du erhältst, sehen ungefähr so aus:

Nutzername: 00_kaethe_poltergeist

Passwort: aB23uVxZ


Option 1: Einwählen per Kabel

In Deiner Wohnung befindet sich ein graues LAN-Kabel, dieses verbindest Du mit der Buchse in der Wand und Deinem PC. Du findest das LAN-Kabel nicht? Vermutlich hat Dein Vormieter es mitgehen lassen... Ein neues Kabel erhältst Du gegen 5€ bei den Vernetzer*innen oder im Elektrofachhandel. Einmal angeschlossen, klickst Du Dich durch folgende Menüpunkte (diese Reihenfolge gilt für Windows, bei Apple wird es ähnlich sein, nur anders heißen):

Startmenü > Systemsteuerung > Netzwerk- und Freigabecenter > Neue Verbindung einrichten

Alternativ kannst Du in der Suchleiste auch direkt nach dem Netzwerk- und Freigabecenter suchen. Wenn Du im Fenster „Neue Verbindung einrichten“ angelangt bist, musst Du als Verbindungsart unbedingt PPPoE-Breitband auswählen, nur so fragt Dich Dein PC nach den Zugangsdaten, die Du per SMS bekommen hast. Diese gibst Du nun ein. Am besten setzt Du auch gleich das Häkchen bei “Zugangsdaten merken”, damit Du sie nicht jedes Mal neu eingeben musst. Nun bist Du eingewählt und kannst nach Herzenslust surfen!

KLAPPT NICHT? Versuche folgendes: Deine Buchse hat zwei Steckplätze – wenn es auf dem einen nicht funktioniert, versuche den anderen und wiederhole das Einrichten. Wenn es immer noch nicht klappt, melde Dich bei dem*der Vernetzer*in.


Option 2: Einrichten eines eigenen W-Lan-Netzwerks

Hierfür brauchst Du einen eigenen Router und einen Laptop/PC/Tablett mit LAN-Anschluss und zwei LAN-Kabel (eines sollte sich in Deiner Wohnung befinden und eines liegt meist jedem neu gekauften Router bei). Wenn Du keinen Router hast, können wir dir die Firma TP-Link empfehlen – deren Router gibt es für nicht mal 20€ bei Amazon und Co. Achte beim Kauf darauf, dass der Router PPPoE-fähig ist!


So geht’s:

  1. Verbinde das eine LAN-Kabel mit der Wandbuchse und dem Router, das zweite mit Deinem PC und Deinem Router.

  2. Rufe einen Browser auf (Internetexplorer, Firefox, GoogleChrome, Safari etc.)

  3. Hinten auf Deinem Router steht eine Adresse, entweder eine Zahlenkombi à la „192.168.10.102“ oder eine Adresse, wie zum Beispiel „tplinkwifi.net“. Diese gibst Du in die Adresszeile Deines Browsers ein.

  4. Nun wirst Du nach einem Nutzernamen und einem Passwort gefragt. ACHTUNG: Das meint nicht die Zugangsdaten, die Du bekommen hast. Meist stehen die Zugangsdaten für den Router unter der Adresse hinten auf selbigem drauf. Wenn nicht, findest Du sie in der Betriebsanleitung. In der Regel sind es Sachen wie „Nutzername: admin, Passwort: admin“.

  5. Wenn Du im Routermenü angekommen bist, wählst du das (Schnell-)Setup aus.

  6. Was jetzt kommt, ist fast genauso wie die Direktverbindung per Kabel. Wichtig ist auch hier, dass Du als Verbindungsart PPPoE-Breitband angibst. Im Anschluss kannst Du die Zugangsdaten eingeben, die Du per SMS bekommen hast.

  7. Nun kannst Du Deinem Netzwerk einen Namen geben und Dir ein W-Lan-Passwort aussuchen.

  8. Ab jetzt kannst Du Dich mit Deinem selbstgewählten Passwort ins WLAN einloggen. Zusammengefasst: Du loggst Dich mit Deinem selbstgewählten Passwort ins WLAN ein, der Router loggt sich dann für Dich über die Hauszugangsdaten ins Hausnetz ein.


Fragen, Unklarheiten, Probleme? Wenn es so gar nicht klappen will, melde Dich bei den Vernetzer*innen.


Internet in der Kapelle:

Unter folgendem Link findest Du eine Anleitung, wie Du Dir den WLAN-Zugang der Kapelle auf Deinem PC einrichten kannst. Windows 7, 8, 10 haben sich eine besonders umständliche Lösung überlegt. Mit anderen Geräten funktioniert es deutlich einfacherer:

www.sites.miis.edu/kb/2015/08/28/how-to-manually-connect-to-wi-fi-on-windows-10/

Als Zugangsdaten müsst Ihr dieselben benutzen, wie für den Zugang in Eurer Wohnung.


Keller

Und was ist eigentlich in diesem riesigen Keller los?

Ein Hinweis vorweg: Damit Du bei längerem Aufenthalt im Keller nicht plötzlich im Dunkeln stehst, halte den Lichtschalter etwas gedrückt, bis das Licht kurz flackert, dann bleibt das Licht länger an.

Die Kellerführung beginnt ganz hinten im Bundeswehrflügel. Die meisten Keller dort sind an Bewohner vermietet, Ausnahmen bilden der „Schuttkeller“ unter der Treppe und Keller 55 am anderen Ende des Ganges, der Getränkekeller (Hier lagern Schwesternhausgetränke für öffentliche Partys und zwei Gefriertruhen mit Eiswürfeln etc. )

Hinter der Tür gegenüber, der alten Waschküche, werden Pfandflaschenspenden gesammelt, deren Erlös der allgemeinen Schwesternhauskasse und somit allen Bewohner*innen zugute kommt. Dort stehen auch zwei Sammelbehälter für Plastikdeckel (also Hartplastikdeckel von zB. Milch- und Saftpackungen) und Kronkorken. („Deckel gegen Polio- 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ und „Kronkorken helfen“)

In der ersten Nische links im Hauptflügel steht eine Kartoffelkiste, hier kannst Du gerne Kartoffeln für den Eigengebrauch nehmen, diese sind mit der Betriebskostenpauschale abgegolten. Gegenüber der Kartoffelkammer ist ein offener Fahrradkeller für Liebhaberdrahtesel und Schönwetterräder.

Bevor man den langen Kellergang entlanggeht, ist links noch ein Werkraum und der Werkzeugkeller. Von Schraubenziehern bis Bandschleifer findet sich beinahe jedes Werkzeug im Werkzeugkeller. Um Dir dort etwas (gegen Pfand) auszuleihen, melde Dich bei einem/einer Werkzeugwärt*in. Auch den Werkraum vor dem Werkzeugkeller kannst Du jederzeit nutzen.

Nun ein wenig den Gang entlang. Die zweite Tür rechts führt in Keller 5, hier steht eine Tischtennisplatte, es kann nach Belieben gepingpongt werden. Zudem lohnt sich immer wieder ein Blick in diesen Keller, da dort eine kleine selbstständige Möbelbörse ist. Wer auszieht oder aussortiert, kann dort Möbelstücke abstellen und wer sie benötigt, einfach mitnehmen. Bitte stellt nur ab, was noch funktionstüchtig und vollständig ist, Sperrmüll hat im PingPongKeller nichts zu suchen.

In Keller 6, dem „alten Kartoffelkeller“, können, nach Absprache mit dem/der Kellerwärt*in, größere und kleine Bastelarbeiten verrichtet werden, für die es im Werkraum zu eng oder zu staubig ist.

Schräg gegenüber in Keller 51 findet sich sortiertes Holz und ein Regal mit Farben und Lacken, die von Renovierungs- und Bastelarbeiten übrig waren, zur freien Verfügung. Dieser Keller ist allerdings mit Zahlenschloss gesichtert, den Code dafür gibt es bei den Hobbybastlern oder bei dem/der Kellerwärt*in. Das Nachbarabteil beinhalten unsortierte, unbehandelte Holzstücke und ist frei zugänglich.

Nun, ein gutes Stück den Gang runter, auf der rechten Seite, ist der Straßenfestkeller (20) und der Türenkeller (22). Wenn in deiner Wohnung eine Tür fehlt, kannst du dort schauen, ob sich dort eine passende findet. Etwas weiter und auf der linken Seite ist der Haus- und Renovierungskeller, darin sind u.a. Baumaterialien für Großprojekte. Weiter und um die Ecke direkt links: der Sperrmüllkeller (32). Bitte NUR Sperrmüll abstellen, keinen Sondermüll und keine Elektrogeräte!! Informationen darüber, was Sperrmüll ist und was nicht, finden sich im Internet. Nächste Tür links: die Gartenkammer; Diese ist frei zugänglich, darin stehen Schaufeln und Besen. Gegenüber lagern Toilettenpapier und Reinigungsmittel zum Nachfüllen bei Badputzdiensten. Dieser wird von unserer Shoppingschwester verwaltet, weshalb Du dich bei Anregungen und Fragen direkt an ihn/sie wenden kannst. Der nächste große Raum und der abschließbare Raum dahinter sind die Gartenkeller. Den Code verwalten die Gartenschwestern.

Bevor du im Süden die Treppe hinaufgehst, ist links unter der Treppe der „Metallschrottkeller“ und rechts ein abschließbarer Fahrradkeller, Schlüssel dafür sind im Umlauf und können selbstständig nachgemacht werden.

Viele der anderen Kellerabteile stehen zur Vermietung, wenn Du also eine zusätzliche Stell- und Lagerfläche benötigst, melde Dich bei dem/der Kellerwärt*in!


Kapelle und Teestube

In der Teestube finden meist die Flurversammlungen (FV) und immer die Reno-Gremien statt, sie kann aber auch als Aufenthaltsraum oder für private Zwecke genutzt werden. Wenn Du sie reservieren möchtest, trägst Du Dich am besten in den Kalender links neben der Teestubentür ein. Natürlich ist jede*r für die Sauberkeit des Raumes selbst und mit verantwortlich. Dieser lässt sich übrigens mit dem Haustürschlüssel öffnen. Die Teestube kann auch vermietet werden! Wende Dich für weitere Fragen dazu einfach an die Kapellenschwestern.

Über der Teestube befindet sich die Kapelle. Sie ist ein großer Veranstaltungsraum und wird für Partys, Public Viewing, Filmabende, Plätzchenbacken, Klaviergeklimper und vieles mehr genutzt. Die HVV findet hier regelmäßig statt. Wenn Du die Kapelle mieten möchtest, wende Dich einfach an eine der beiden Kapellenschwestern (schwesternhauskapelle@googlemail.com).

Für interne Aktionen, wie Filme schauen, Kickern, etc. kannst Du Dir einfach nach vorheriger Absprache und gegen Pfand den Schlüssel bei den Kapellenschwestern abholen. Wenn Du die Kapelle für eine Veranstaltung mieten willst, kostet das 45€ plus eine Kaution von 300€. Eine Party von internen und externen Gastgebern zusammen kostet 75€.

Die Küche der Kapelle ist mit Ofen, Herd und Mikrowelle sowie 70 Tellern, Besteck und einigen Gläsern ausgestattet, sodass auch Kochabenden nichts im Wege steht. Weitere Infos findest du hier: www.schwesternhaus.de/kapelle/


Kommunikation im Haus

Am besten ist immer, Du wendest Dich bei Fragen direkt an Deine Nachbar*innen. Im persönlichen Gespräch entstehen die wenigsten Missverständnisse und man lernt sich kennen! Du kannst Dich auch immer an die Flursprecher*innen oder Heimsprecher*innen wenden. Weitere Hinweise findest du unter “E-Mail-Verteiler” und “WhatsApp”.


Müll

Wir haben neben dem Südeingang und neben dem Bundeswehreingang jeweils einen Müllplatz, auf denen Container für Restmüll, Papiermüll und gelbe Säcke stehen. Sollte ein Container voll sein, kannst Du entweder versuchen, den Containerinhalt noch zu komprimieren (besonders in den Papiercontainer ist meistens noch viel Platz), damit Dein Müll noch reinpasst oder Du musst Dir die Mühe machen, zum anderen Containerplatz zu laufen. Sollte es auch dort voll sein (das passiert erfahrungsgemäß sehr selten und wenn dann nur kurz vor Abholung), musst Du Deinen Müllsack wieder mitnehmen und warten, bis der Container wieder geleert worden ist. Bitte stell den Müll nicht einfach vor den Containern ab, dann wird er von AHA nicht mitgenommen und wenn erst einmal ein Sack dort steht, gesellen sich schnell weitere dazu - da freuen sich nur die Ratten.

Wir haben keine Braune Tonne für Bio-Abfall, dafür aber einen Kompost im Garten, direkt am Zaun zur Bundeswehr. Zu den Bio-Abfällen gehört nichts Gekochtes/Gebackenes und kein Fleisch, das lockt Ratten und anderes Ungeziefer an und gehört deshalb in den Restmüll!

Außerdem haben wir noch die sogenannte “O-Tonne“ mit dem orangefarbenen Deckel. In diese gehören Gegenstände aus Kunststoff, Metall und Folien, die keine Leichtverpackungen im Sinne des Dualen Systems Deutschlands sind. Dazu zählen beispielsweise Blumentöpfe, Spielzeug, Plastikschüsseln, Folien oder Metalle. Außerdem kannst Du Textilien in stabilen Plastiksäcken in die O-Tonne werfen. Früher waren auch Elektrokleingeräte erlaubt, das ist jedoch nicht mehr der Fall.

Weitere Infos zur Mülltrennung hängen an den Pinnwänden aus und sind online auf der Website der AHA (www.aha-region.de) zu finden. Dort findest Du auch die aktuellen Abholzeiten und die Adressen der vielen Wertstoffhöfe, für den Fall, dass Du zum Beispiel Elektrogeräte und Sondermüll loswerden möchtest.

Wenn Du mal Sperrmüll anmelden möchtest, schreib vorher kurz über den Verteiler und frag, wer noch etwas entsorgen will - erfahrungsgemäß finden sich immer einige Leute!

Um Dein Altglas los zu werden, kannst Du entweder die Container direkt gegenüber auf dem TiHo-Gelände oder an der Ecke Willestraße/ Freundallee benutzen.

Wenn Du keine Lust hast, Deine Pfandflaschen zurückzubringen, kannst Du die Flaschen gerne in der alten Waschküche abstellen. Der Erlös kommt der allgemeinen Schwesternhauskasse und somit allen Bewohner*innen zugute.


Namensschilder

Wie komme ich auf die Namenstafel beim Mitteleingang? Darum kümmern sich die Schriftführer*innen selbstständig, Du brauchst also lediglich etwas Geduld.


Pakete

Wie Du vielleicht bereits gemerkt hast, ist unser Haus ohne eine zentrale Klingel- und Briefkastenanlage eine echte Herausforderung für alle Postbot*innen. Nachdem es lange Schwierigkeiten, besonders bei der Paketzustellung, gab, haben wir uns dafür entschieden, die KiTa zur zentrale Paketannahmestelle zu machen. Das bedeutet, die Mitarbeiter*innen der KiTa nehmen all unsere Pakete, sofern es ihnen möglich ist, an und lagern sie im Schrank gegenüber der Kita. Dort hängt eine Liste, auf der die angenommen Pakete vermerkt werden, sodass jede*r sehen kann, ob seine*ihre Lieferung schon eingetroffen ist. Die Pakete können dann, gegen Vorzeigen des Persos und des Paketzettels, unter der Woche von 9:00-11:00 und 15:00-15:30 Uhr bei der KiTa abgeholt werden. Bitte klopf nicht außerhalb dieser Zeiten, da ansonsten der Tagesablauf der KiTa gestört wird. Zusätzlich zu diesen Abholzeiten, haben einige Amtsträger einen Schlüssel zum Paketschrank. Frag am besten Deine Nachbarn, wer momentan einen Schlüssel hat und wie Du die Person erreichen kannst oder klopf im Büro - mit etwas Glück ist grad jemand mit einem Schlüssel da.


Putzdienste

Um saubere Toiletten, Duschen und Flure genießen zu können, gibt es verschiedene Putzdienste. Hierbei kommt es ganz darauf an, auf welchem Flur Du wohnst. Auf einigen Fluren sind die Duschen (Badewanne) und Toiletten getrennt, weswegen es hier verschiedene Termine fürs Putzen gibt, auf anderen Fluren gibt es einen Dienst für Bad und Flur und einen separaten für die Duschräume. Am besten informierst Du Dich direkt zu Anfang bei Deinen Nachbarn oder Deinem*Deiner Flursprecher*in, was genau zu tun ist. Wann Du an der Reihe bist, erfährst Du von Aushängen, die sich entweder auf den Fluren oder in den Bädern befinden.


Renovierungen

Was muss ich beim Renovieren beachten?

Wir freuen uns, wenn Du Deine Wohnung renovierst und sie somit aufwertest, denn in den 70er Jahren haben Studierende damit begonnen, das im Zweiten Weltkrieg in großen Teilen zerstörte Schwesternhaus wieder aufzubauen und aus einer Kriegsruine wieder Wohnraum zu schaffen und auch heute noch lebt das Schwesternhaus davon, dass jede*r Bewohner*in die Wohnung ein Stückchen besser an die Nachmieter*innen weitergibt. Um Verschlimmbesserungen vorzubeugen, möchten wir Dich bitten, bei Deiner Renovierung Folgendes zu beachten:


Wände:

  • Putz: Solltest Du Dir die Mühe machen, Deine Wände oder Teile Deiner Wände neu zu verputzen, verwende bitte mineralischen Kalkzementputz und (vor allem an den Außenwänden) keinen gipshaltigen Putz, vor allem kein Rotband. Rotband lässt sich zwar einfach verarbeiten, neigt wegen seines Gipsanteils jedoch zum Schimmeln.

  • Anstrich: Wenn sich auf Deiner Tapete bereits mehrere Schichten Farbe befinden, denke bitte darüber nach, neu zu tapezieren, um die Anzahl der Farbschichten wieder auf Null zu setzen – denn je mehr Farbschichten sich auf der Wand befinden, desto schlechter atmet sie. Auch eine dichte Wand, die keine Feuchtigkeit mehr durchlässt, begünstigt Schimmelbildung. Wir haben einen kleinen Tapeten- und Kleistervorrat im Keller; sollte dieser nicht ausreichen, kannst Du Dir die Kosten für Tapete und Kleister vom Schwesternhausverein erstatten lassen. Falls Du Deine Wand lieber nackt lassen und direkt auf den Putz streichen möchtest, sprich dies bitte mit dem Reno-Gremium ab. Insgesamt soll dies nur im Ausnahmefall geschehen. Das Reno-Gremium kann Dich dann auch bezüglich einer geeigneten Farbe beraten, da auf Putz ausschließlich mineralische (und keine Dispersions-) Farben gestrichen werden sollen. Mineralische Farben sind atmungsaktiver und verschließen den Putz nicht so schnell wie Dispersionsfarben.

  • Decke: Falls Du Deine Decke streichen möchtest, solltest Du auf einen farbigen Anstrich verzichten und sie weiß streichen.


Holzbauteile

  • Boden: Die meisten Wohnungen haben einen schönen Dielenboden aus Echtholz, der sich allerdings mit der Zeit abnutzt und vermackt. Überlege Dir bitte trotzdem gut, ob Du ihn abschleifen möchtest, da dabei einige Millimeter Holz abgetragen werden und man diesen Vorgang daher nicht unendlich oft wiederholen kann. Irgendwann sind die Dielen weggeschliffen und dann müssen für viel Geld neue her. Bei oberflächlichen Kratzern usw. gibt es die Möglichkeit, den Boden ganz sanft zu schleifen bzw. zu polieren; ein geeignetes Gerät dafür ist vorhanden. Nach dem Abschleifen solltest Du Deinen Boden versiegeln, um das Holz zu schützen – verwende dafür bitte nur Hartwachsöl und keine Lacke. Auch wenn es einfach und schnell gemacht ist: Bitte beklebe den Boden auf keinen Fall mit PVC-Folie und verlege nur im mit dem Reno-Gremium abgesprochenen Ausnahmefall Laminat!

  • Fenster: Die Fenster sind grundsätzlich tabu! Wir bemühen uns, sie regelmäßig streichen zu lassen. Sollte an einem Deiner Fenster etwas kaputt sein oder hast Du ein sonstiges Anliegen bezüglich Deiner Fenster, wende Dich bitte an eine*n Hausmeister*in oder eine Renoschwester, sie werden sich darum kümmern. Neue Schrauben für die Fenstergriffe bekommst Du ebenfalls bei den Hausmeister*innen oder Renoschwestern.

  • Sonstige Holzbauteile, wie Fensterbänke und Leibungsbretter, Türen und Türrahmen und Fußleisten: Viele der Holzbauteile wurden in der Vergangenheit weiß oder bunt lackiert. Teilweise befinden sich mehrere Schichten Lack auf einer Tür, oft hat der Lack Macken und sieht nicht mehr schön aus – Anschleifen, darüber lackieren und somit eine weitere Schicht Lack aufbringen sind jedoch ein No-Go! Sollte Dir der Lack auf Deinen Holzbauteilen nicht gefallen oder willst Du dem Haus etwas Gutes tun, nimm Dir bitte die Zeit, sie gründlich vom Lack zu befreien und danach mit einem farblosen Ö̈l (nicht mit Lacken, auch nicht mit farblosen) zu imprägnieren. Das ist zwar echt viel Arbeit, sieht am Ende aber viel schöner aus!

Außerdem legt der Denkmalschutz besonderen Wert darauf, dass wir die historischen Türen und auch die Türklinken erhalten. Das bedeutet, dass keine Türen aus Wohnungen entfernt und die historischen Türklinken nicht einfach ausgetauscht und schon gar nicht entsorgt werden dürfen. Solltest Du sehr gute Gründe haben, eine Tür loswerden zu wollen, kann diese im Ausnahmefall bis zu Deinem Auszug im Keller deutlich beschriftet zwischengelagert werden. Beim Auszug müssen genauso viele (und auch dieselben) Türen in der Wohnung vorhanden sein, wie beim Einzug.

Denke bei Deiner Renovierung daran, dass sämtliche Maßnahmen in Deiner Wohnung entweder leicht reversibel oder mit den Renoschwestern / dem Reno-Gremium abgestimmt sein müssen.

Solltest Du Dir bezüglich einer geplanten Maßnahme unsicher sein oder hast Du Fragen, dann wende Dich gerne an die Renoschwestern oder das Reno-Gremium, das immer dienstags um 20 Uhr in der Teestube tagt.


Schimmelinfos

Maßnahmen zur Vermeidung und Beseitigung von Schimmelpilzbefall:

Es gibt Mittel zur Schimmelbekämpfung, genauer gesagt zur Schimmelsanierung, die auch wirklich helfen. Jedoch nützen diese wenig, wenn nicht gleichzeitig die Ursache dafür abgestellt wird! Richtiges Heizen und Lüften ist hierbei die erste Pflicht des*der Mieter*in.

Luft kann umso mehr Wasser aufnehmen, je wärmer sie ist. Überschüssiger Wasserdampf wird in den Bauoberflächen absorbiert und kann, wenn nicht gelüftet wird, eine Grundlage für das Entstehen von Oberflächentauwasser und somit Schimmelpilzbildung sein. Nur wenn mehrmals täglich gelüftet wird und gleichzeitig die kalte Außenluft aufgeheizt wird, kann eine nennenswerte Entfeuchtung auftreten. Am wirkungsvollsten ist der Lüftungsvorgang, wenn die Fenster ganz geöffnet werden (Sturmhaken benutzen!).


Schimmelvermeidung

  • Im Winter alle Zimmer gleichmäßig auf mindestens 19°C heizen, auch die Schlafzimmer. Wenn Du lieber kalt schläfst, solltest Du zumindest tagsüber die Heizung aufdrehen, auch wenn Du nicht zu Hause bist.

  • Regelmäßiges Stoßlüften (ca 3-4mal täglich), aber nicht zu lange, damit die Wände nicht auskühlen. Hierfür die Fenster für 2-3 Minuten ganz öffnen, im Bad entsprechend nach dem Duschen oder Baden. Die Heizung braucht man dazu nicht aus zu drehen, da sie so schnell ohnehin nicht abkühlt.

  • Keine Zimmerpflanzen oder Möbel direkt an die Außenwand stellen, vor allem nicht in die Ecken (Fensterwand, im BW-Flügel auch die Wand zum Flur). Die Ursache für Schimmel ist, zumindest bei uns im Hause, fast immer kondensierte Raumluftfeuchte an kalten Außenwänden! Dort haben auch Gardinen oder Bilder und Spiegel nichts zu suchen, sonst schimmelt es dahinter mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit.

  • In Problemwohnungen (vor allem in den Eckwohnungen) möglichst wenige Zimmerpflanzen aufstellen, da das Gießwasser etwa zu 90% an die Raumluft abgegeben wird und nur zu rund 10% von den Pflanzen genutzt wird.

  • Wäsche sollte nicht in der Wohnung getrocknet werden, sondern der Wäschetrockner oder Trockenboden genutzt werden. Wenn Wäsche in der Wohnung getrocknet wird, muss entsprechend häufiger gelüftet werden.

  • Bei Renovierungsarbeiten die vorhandene Tapete entfernen, bevor einen neue angebracht wird. Auf den Wänden darf immer nur eine Schicht Tapete sein. Beim Streichen auf atmungsaktive Farbe achten.


Beseitigung von Schimmelbefall

Zunächst ist anzumerken, dass Schimmel immer giftig ist, egal ob schwarz, weiß, lila oder wie auch immer gefärbt. Nicht immer beschränken sich die Symptome auf Atemwegskomplikationen, eine Schimmelvergiftung kann vielerlei Krankheiten auslösen, von Kopfschmerzen und Übelkeit bis hin zu Krebs!

Meist ist der Befall nicht nur auf den sichtbaren verschimmelten Teil begrenzt, drum herum ist mit weiterer, nur unter dem Mikroskop sichtbarer Kontaminierung zu rechnen. Also ist bei der Behandlung großflächig vorzugehen. Bei der Beseitigung sollte man stets eine Atemschutzmaske tragen, die für Feinstaub und Asbest zugelassen ist, da die Schimmelsporen eine ähnliche Partikelgröße haben. (Solche Masken gibt es im Baumarkt.)

  1. Befallene Teile großflächig entfernen (Tapete entfernen, mit Wasser, um ein Herumstauben des Schimmels zu vermeiden). Wenn der Befall besonders stark ist, dann muss der Putz ganz oder teilweise entfernt werden. In diesem Fall ist unbedingt die Rücksprache mit einem*einer Hausmeister*in und/oder dem Reno-Gremium erforderlich, bevor Du mit dem Entfernen beginnst!

  2. Fensterbänke und Fensterrahmen sowie die Leitungen und ggf. den Holzfußboden oder die Fliesen mit Brennspiritus (mindestens 70% Alkohol) gründlich abwaschen. Dabei gut Lüften: Explosionsgefahr! Alternativ geht auch eine 5-10%e H2O2-Lösung, der zusätzlich 5%e Salicylsäure beigemischt werden kann (ist teurer als Brennspiritus und nicht ohne weiteres erhältlich). Bei H2O2 unbedingt eine Schutzbrille tragen und die Haut schützen!

  3. Bei besonders starkem Befall kann ein Abflammen mit dem Dachdeckerbrenner oder der Lötlampe erforderlich werden. Hierbei werden alle befallenen Bereiche großflächig abgeflammt und dadurch über 1000 Grad erhitzt. Das beseitigt auch tiefer sitzenden Schimmel und tötet auch die Sporen ab.

Eine Einweisung durch eine*n Hausmeister*in für den Umgang mit dem Brenner ist bei dieser Methode unbedingt erforderlich! Stets sind die Brandverhütungsvorschriften einzuhalten! Keine Holzteile mit dem Brenner behandeln!

Im Baumarkt erhältliche sogenannte Anti-Schimmel-Mittel auf Chlor-Basis versprechen viel, helfen jedoch nicht gegen den Schimmel und bringen lediglich weitere gesundheitliche Belastungen mit sich!

Bei der Wohnungsübergabe von deinem*deiner Vormieter*in wird notiert, ob und ggf. wo sich in der Wohnung bereits Schimmel befindet. Wenn Dir kurz nach dem Einzug noch auffällt, dass irgendwo doch Schimmel ist oder Du Dir nicht sicher bist, ob dieser im Übergabeprotokoll vermerkt ist, frag unbedingt bei den Flursprecher*innen oder Schriftführer*innen nochmal nach, da sonst unklar ist, wer die Kosten von nötigen Renovierungsarbeiten trägt.


Satzung

Die Satzung regelt eigentlich so ziemlich alle Angelegenheiten rund um unsere Selbstverwaltung. Es lohnt sich also, einen Blick hineinzuwerfen, um sich einen Überblick über die Abläufe hier zu verschaffen und zu wissen, wo man im Zweifel was nachlesen kann.

Du findest dort Informationen zu den einzelnen Organen der Selbstverwaltung (H(V)V, FV, SR), zu den Abläufen rund um Bewerbung auf und zu Ein- und Auszug in die Wohnungen, zu den Regelungen unserer Finanzen und zu verschiedenen anderen Dingen rund um unser Zusammenleben, wie beispielsweise unseren Haustieren, dem Garten oder den Arbeitsstunden.

Im internen Bereich der Website findest Du die Satzung: www.schwesternhaus.de/downloads/

Da die Satzung schon fast so alt ist wie das Bestehen des Hauses als Studierendenwohnheim, wird sie in regelmäßigen Satzungstreffen überarbeitet, damit sie aktuell bleibt. Komm gerne mal bei einem solchen Treffen vorbei; sie werden immer per Mail und Aushang angekündigt!


Schlüssel

Beim Einzug hast Du mehrere Schlüssel bekommen: mindestens einen Wohnungsschlüssel, der nur Deine Wohnungstür öffnet und einen Haustürschlüssel. Dieser passt auch in die Kellertüren und in die Teestubentür. Solltest Du einen zweiten Haustürschlüssel benötigen, kannst Du Dich bei der Schlüsselschwester melden, die Dir gegen einen Pfand einen zweiten aushändigt. Außerdem gibt es im Süden einen abschließbaren Fahrradkeller. Wenn Du gern einen Schlüssel für diesen hättest, dann melde Dich bitte auch bei der Schlüsselschwester. Im Norden gibt es außerdem noch einen nicht abschließbaren Fahrradkeller.

Falls Du Dich mal ausgesperrt haben solltest, gibt es außerdem einen Schlüsselkasten, in dem zu jeder Wohnung ein Ersatzschlüssel hinterlegt ist. Wende dich dafür bitte ebenfalls an die Schlüsselschwester oder Hausmeister.

Normalerweise schließen wir unsere Haustüren tagsüber nicht ab. Um unerwünschte nächtliche Besucher abzuhalten, sollte aber abends gegen 22 Uhr der Schnapper umgelegt werden, sodass die Türen zwar von innen ohne Schlüssel (z. B. im Brandfall) schnell geöffnet werden können, von außen aber nur mit Schlüssel. Wenn Du also um diese Zeit nach Hause kommst oder das Haus verlässt und der Schnapper noch nicht umgelegt ist, tu dies bitte.


Schwesternhausverein e.V.

Der Schwesternhausverein e.V. ist der Trägerverein des Hauses, in den alle Interessierten eintreten können. Das Beitrittsformular bekommst Du bei den Schriftführer*innen oder auf der Website. Die Mitgliedschaft kostet für Bewohner*innen 15 Euro pro Quartal. Als Gegenleistung bekommen Bewohner*innen eine Gutschrift von einer Arbeitsstunde pro Monat. Optional kann man auch für 10 Euro pro Quartal Vereinsmitglied werden, bekommt dann jedoch nur eine halbe Arbeitsstunde pro Monat gutgeschrieben. Das Formular zur Beitrittserklärung findest Du sowohl diesen Infos beiliegend als auch auf der Website im Downloadbereich.

Die Vereinsmitglieder agieren als Vermieter*innen des Schwesternhauses und treffen sich einmal im Jahr zu einer Mitgliederversammlung (MV). Auf der MV wird der Vorstand des Vereins (jeweils mindestens zwei Vorsitzende, Schriftführer*innen und Finanzer*innen) gewählt. Auf die Ämter kann sich jede*r Bewohner*in bewerben.

Wenn auf Versammlungen finanzielle Beschlüsse gefällt werden, entscheidest Du unter anderem über die Höhe der Miete und wofür unser aller Geld verwendet wird - es lohnt sich, hier als Mitglied mitentscheiden zu dürfen.

Als Ehemalige*r kostet die Vereinsmitgliedschaft nur noch 10 Euro pro Quartal und dient der Kontaktpflege aller Ehemaligen untereinander und mit dem Schwesternhaus. Durch die Vereinsrundbriefe bleibst Du auf dem Laufenden, was in Deinem Schwesternhaus so passiert.


Sondervergabe

Unter besonderen Bedingungen können Bewerber*innen die Warteliste für eine Wohnung überspringen und direkt auf Platz 1 gesetzt werden, also in die nächste freiwerdende Wohnung einziehen. Die Bedingungen dafür sind, dass sich der*die Bewerber*in vor der Sondervergabe längere Zeit durch besonderes Engagement für das Haus eingesetzt hat und von mindestens zwei Hausbewohner*innen vorgeschlagen wird. Auf der nächsten HVV folgt dann eine geheime Abstimmung, in welcher die Person angenommen werden muss.


Sozialvergabe

Wir Schwesternhäusler sehen unser Haus als soziales Wohnprojekt. Deswegen möchten wir Menschen in sozialen Notlagen die Möglichkeit geben, schnell bei uns im Haus einziehen zu können, wenn dies ihre Notlage mildert. Freier Wohnraum kann also an Menschen in Notlagen schneller vermittelt werden.

Wichtig ist: Die Sozialvergabe stellt nicht nur eine Möglichkeit dar, bei Bedürftigkeit schnell eine Wohnung zu bekommen. Du kannst auf diese Weise auch eine Mietminderung oder einen Arbeitsstundenerlass beantragen!


Umzug innerhalb des Hauses

Wenn Du nach Deinem ersten Jahr im Schwesternhaus auf der Flurversammlung für weitere 4 Jahre verlängert wurdest, kannst Du Dich innerhalb des Hauses intern auf freiwerdende Wohnungen bewerben. Wird eine Wohnung frei, wirst Du im Haus Aushänge sehen, welche Wohnung es ist und bis wann Du Dich bei Interesse bei den entsprechenden Flursprecher*innen melden musst. Eine interne Bewerbung hat gegenüber externen Bewerbungen Vorrang. Sollte es mehrere interne Bewerber*innen geben, entscheidet die Flurversammlung, welche*r die Wohnung bekommt.


Untervermietung

Bis zu 6 Monate ist eine Untervermietung problemlos möglich, wirf dafür vorher jedoch noch einen Blick in unsere Satzung, da stehen noch einige wichtige Details. Außerdem findest Du auf der Website einen Entwurf für einen Untermietvertrag, den Du zu Deiner eigenen Sicherheit verwenden solltest. Wenn Du Deine Wohnung länger als 6 Monate vermieten möchtest, muss dies von einer Flurversammlung vorher bestätigt werden. Einen entsprechenden TOP kannst du bei Deinem*Deiner Flursprecher*in einreichen.


Wasch- und Trockenboden

Ganz oben im Norden befinden sich der Trockenboden mit unseren Waschmaschinen und dem Trockner, die im Schwesternhaus mit Waschmarken/Trocknermarken bezahlt werden. Diese kannst Du für 2,00€ pro Stück bei der Waschmarkenschwester bestellen. (Bei dieser hängt auch aus, bis wann die Marken bestellt werden müssen und an welchem Tag sie ausgeteilt werden.) Achte bitte darauf, dass es extra eine Waschmaschine für dreckige und haarige Hundesachen gibt und drei Waschmaschinen für nicht-haarige Menschensachen (die Hundewaschmaschine hat auch eigene Waschmarken). Leider wurden in der Vergangenheit die Maschinen aufgrund von unsachgemäßen Gebrauch sehr häufig beschädigt und mussten dann aufwändig repariert oder ersetzt werden, was sich direkt auf den Waschmarkenpreis auswirkt. Um Schäden in Zukunft zu vermeiden, solltest Du die folgenden Tipps beachten: Unsere Waschmaschinen (und auch der Trockner) sind Modelle für den professionellen Gebrauch, wie man sie zum Beispiel auch in Waschsalons findet. Das heißt, sie waschen kürzer und effizienter als die gängigen und den meisten bisher bekannten Haushaltsgeräte.

Im übrigen findest du viele Hinweise auch neben den Waschmaschinen.

  • In den Maschinen (und im Trockner) befinden sich Sensoren für Menge und Verschmutzungsgrad bzw. Feuchte der Wäsche, sodass die Wasch-/Trockendauer, die zu Programmstart auf der Anzeigetafel erscheint, nicht der tatsächlichen entsprechen muss, sie wird von den Geräten je nach Messung der eingelegten Wäsche automatisch angepasst.

  • Eine kurze Programmdauer bedeutet NICHT, dass mehr Waschmittel verwendet werden muss. Im Gegenteil - die jeweils auf der Verpackung angegebene GERINGSTE Menge an Waschmittel ist, außer bei sehr starker Verschmutzung, in der Regel ausreichend.

  • In der Vergangenheit wurde Waschmittel sehr häufig überdosiert (im Fehlerspeicher sichtbar). Dies führt dazu, dass sich in den Schläuchen bzw. im Zulauf Ablagerungen bilden, die sich bei darauffolgenden Wäschen lösen können, sodass sich auch nach dem Spülen in der Wäsche sehr viel Schaum befindet.

  • Eine Überladung der Maschinen führt ebenfalls dazu, dass die Wäsche nicht korrekt gewaschen wird. Es gelten folgende Richtwerte (Trockengewicht der Wäsche):

    • Bunt-/Kochwäsche („Baumwollprogramm“) + TROCKNER
      6-6,5 kg = VOLL

    • Pflegeleicht („Synthetik-Programm“):
      3-3,5 kg = HALBVOLL

    • Feinwäsche/Wolle:
      2-2,5 kg = VIERTELVOLL

    • Weitere Programmhinweise: siehe Pinnwand in der Waschküche

  • Bitte die Wäsche vorher wiegen (eine Waage wird evtl. demnächst gestellt) und entsprechend das Programm und die Waschmittelmenge wählen. Sonst nehmen die Maschinen Schaden (Unwucht beim Schleudern etc.) und die Wäsche wird nicht sauber.

  • Bei mehr als 3,5 kg Wäsche bitte immer das Buntwäscheprogramm wählen. Über den Drehknopf (nach „anklicken“ der Bereiche Temperatur/Schleuderzahl mit der Taste in der Mitte) lassen sich Temperatur und Schleuderzahl beliebig herunter regulieren, die Voreinstellung 60°C/1400U ist also nur ein programmierter Programm-VORSCHLAG.

  • Um Waschmittelrückstände zu vermeiden, bitte VOR PROGRAMMSTART KOSTENLOS, unter „Extras“ auswählbar, “Vorwäsche” + “Wasser plus” aktivieren. Dies verlängert den Waschvorgang unwesentlich, spült aber Rückstände und somit die Wäsche viel besser weg bzw. sauber.

  • Bitte alle Taschen vor dem Wasch- bzw. Trocknergang entleeren, Fremdkörper schädigen die Geräte!


Ist Deine Wäsche dann frisch gewaschen, trockne diese bitte nicht in Deiner Wohnung (Schimmelbildung!), sondern auf dem Trockenboden oder im Trockner. Achte bitte bei den Wäscherahmen darauf, sie besonders abends möglichst leise herunter zu lassen und nach oben zu kurbeln, um die Schwestern in den Wohnungen direkt unter und neben dem Trockenboden nicht zu stören.


Wasserhinweise

Unser Abwassersystem weist einige Tücken auf und bedarf deshalb eines besonders vorsichtigen Umgangs. Um möglichst selten aufwändige Reinigungsaktionen durchführen zu müssen, achte bitte unbedingt auf die folgenden Punkte.

  • Entsorge Küchenabfälle bitte niemals in die Spüle - ein Spülsieb verhindert effektiv, dass versehentlich größere Stücke in den Abfluss gelangen. Sehr fettige Pfannen, Teller etc. bitte erst gründlich mit einem Küchentuch abwischen, bevor sie dann gespült werden, da das Fett sonst auf Dauer den Abfluss verstopft.

  • Vor Änderungen an den Kücheninstallationen bitte erst einmal den Wasserschwestern Bescheid sagen.

  • Wenn es irgendwo tropft, bitte auch sofort den Wasserschwestern Bescheid sagen, da auch ein Tropfen pro Minute im Laufe eines Tages einen großen Schaden verursachen kann.

  • Riecht es komisch aus dem Abfluss, läuft das Wasser schlecht ab, gluckert es oder kommt sogar Wasser wieder bei Dir hoch, sag bitte sofort den Wasserschwestern Bescheid. Es kann dann sein, dass das Fallrohr verstopft ist und das Wasser bei Dir in die Spüle drückt.

  • Bitte niemals Materialien wie Farbe, Gips, Putz, Lacke etc. in einen Abfluss kippen - wenn Du nicht genau weißt, wie Du das zu entsorgen hast, hilft Dir eine Reno- oder Wasserschwester gerne weiter.


Versammlungen und Gremien


  • Haus(voll)versammlung (H(V)V)
    wichtigstes Entscheidungsgremium, ca. einmal im Monat
    Alle Bewohner*innen müssen mind. 5 HVVen/Jahr besuchen

HVV: mind. 65 Personen (inklusive delegierten Stimmen)
HV: mind. 25 anwesende Stimmen.


Flurversammlung (FV)
Flur-interne Versammlung, wird bei Bedarf einberufen
FV: mind. 8 Personen

SKT
Sondertreffen zu speziellen Themen


Reno-Gremium
Renovierungsarbeiten im und ums Haus
Jeden Dienstag um 20:00 Uhr in der Teestube

um 19:45 Uhr: Wassertreffen


KAOS-Treffen

alles, was die Kapelle betrifft


Vorstandssitzung
Jeden ersten Dienstag im Monat


Mitgliederversammlung (MV)
wichtigstes Entscheidungsgremium des Vereins, tagt immer am „0. Advent“ in der Kapelle

alle Vereinsmitglieder sind stimmberechtigt


Neueinzieherinfoabend
Zu Beginn jedes Semesters, für alle Neueinzieher*innen


weitere Gremien
Gartentreffen, Ämtertreffen, Satzungstreffen, Sozialvergabegremium, Sondervergabegremium,...


WhatsApp

Es gibt einige WhatsApp Gruppen, in denen auch neue Schwestern immer gerne mit aufgenommen werden! Frag einfach Deine Nachbar*innen, ob sie in der Gruppe sind und lass Dich hinzufügen! Oft wird WhatsApp zum Beispiel auch für verschiedene Projekte am und im Haus genutzt, da man so schnell und unkompliziert kommunizieren kann.


Website

Unter www.schwesternhaus.de findest Du unsere offizielle Internetseite. Dort kannst Du allerhand über unser schönes Haus nachlesen (über die Geschichte von Haus und Verein, die Kita, verschiedene Projekte, Feste, mehr über die Kapelle oder den Verein,…), eine Anfrage für die Kapellenmietung stellen, eine Wohnungsanfrage stellen und einige Formulare downloaden (siehe Absatz „Formulare“).

Wenn Du Infos oder Bilder hast, von denen Du meinst, dass sie auf die Website sollten, oder wenn Du Ideen für die (Weiter-)Entwicklung der Seite hast, melde Dich gerne bei der PR-Schwester und/oder dem Webmaster.


Zweitbewohner*in

Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn ihr zu zweit in einer Wohnung wohnt, der*die Zweitbewohner*in muss dann aber eine Nebenkostenpauschale zahlen und wird in die Flur- und Badputzpläne mit aufgenommen. Weitere wichtige Feinheiten regelt auch hier unsere Satzung.

Anhang (folgt)

Ämterliste

Arbeitsstundenformulare

Beitrittserklärung Verein

Internetvertrag 2x

Wohnungsgeberbescheinigung